Medienentwicklungsplan schafft wesentliche Basis für Digitalisierung an Schulen
PMG • 12. Dezember 2019

Die Digitalisierung von Schule schreitet in Mönchengladbach voran. Der Rat hat dazu nun die Umsetzung des Medienentwicklungsplans(MEP) für den Planungszeitraum 2020 bis 2024 beschlossen. Darin geht es in der Hauptsache darum, was an Schulen an Grundstrukturen vorhanden sein muss, um digitales Arbeiten und Lernen überhaupt möglich zu machen. Während dank Landesfördermittel schon in naher Zukunft alle Schulstandorte eine gute Breitbandversorgung haben werden, muss auch innerhalb der Schulen einiges passieren. So sollen alle Räume Anschlüsse haben, um Geräte an ein Netzwerk anzuschließen. Um flexibel arbeiten zu können, sollen die Schulen aber auch mit WLAN, also eine kabellosen Verbindungsmöglichkeit, ausgestattet werden.
Für den naturwissenschaftlichen Bereich spielen auch digitale Arbeitsgeräte ein Rolle: Digitale Sensoren, elektronische Mikroskope und spezielle Software. Neben der Anschaffung geht es dabei auch um die Verwaltung der Lizenzen und um Unterhaltungsaufwand der Geräte.
Spezielle Lernsoftware wird auch generell im Unterricht eine Rolle spielen. Außerdem erhalten die Schulen mobile Endgeräte wie Laptops und Tablets für die Schüler. Dabei ist ein Schlüssel von einem Endgerät pro fünf Schüler vorgesehen. "Natürlich ist es Schule dabei unbenommen, die Geräte so einzusetzen, dass auch schon mal jeder Schüler ein Endgerät hat, da sie sicherlich nicht bei jedem Unterricht zum Einsatz kommen oder kommen müssen", sagt Schuldezernent Dr. Gert Fischer. Noch nicht genau absehbar ist, inwiefern die Benutzung eigener Geräte der Schülerinnen und Schüle in Zukunft auch eine Rolle spielen wird und kann.
Klar ist dabei jetzt schon, dass der MEP nur der Startschuss für eine Digitalisierung von Schule sein kann, erklärt der Fachbereichsleiter Schule und Sport Harald Weuthen: "Gemeinsam mit Experten von außerhalb stehen wir außerdem regelmäßig mit den Schulen in Kontakt und entwickeln zusammen das jeweilige Medienkonzept. Und natürlich wird es parallel Ansprechpartner für Wartung oder Reparatur der Technik geben. Auch das ist bereits Teil des MEP."
Die Kosten für das Gesamtpaket, mit dem sich die Stadt schon frühzeitig aufgestellt hat, liegen bei rund 17,7 Millionen Euro. Mit dem "DigitalPakt NRW" können dort rund 15,2 Millionen Euro gefördert werden. "Allerdings haben wir auch schon jetzt alle politischen Gremien darauf aufmerksam gemacht, dass nach dem aktuellen Planungszeitraum nach bisherigen Erkenntnissen jährlich etwa 2,1 Millionen Euro anfallen für die Aktualisierung der gesamten Technik und der Software", ergänzt Fischer. Dennoch schafft der MEP eine wesentliche Grundlage, auf der die weitere Digitalisierung der Schulen in Mönchengladbach auch in Zukunft aufbauen kann.
https://www.moenchengladbach.de/de/rathaus/buergerinfo-a-z/bildung-kultur-sport-dezernat-iv/fachbereich-schule-und-sport-40/schulbetrieb/medienentwicklungsplan/
Alle Beiträge

In der Bezirksvertretung West ging es um viele ganz konkrete Themen für unseren Stadtbezirk - von Mobilität und Verkehrssicherheit über Stadtentwicklung bis hin zu Spielplätzen und Jugendbeteiligung. Uns ist wichtig, die Entwicklungen aufmerksam zu begleiten, die Interessen des Westens einzubringen und bei den Themen vor Ort dran zu bleiben. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder Anregungen haben: Sprechen Sie uns gerne an.

Mehr Sicherheit für die Brückenschule am Teilstandort Damm Die Schulwegsicherung am Gathersweg haben wir politisch angestoßen – jetzt konnten wir einen wichtigen nächsten Schritt erfolgreich durchsetzen. Die Planung der Verwaltung wurde auf unseren Vorschlag hin noch einmal sinnvoll angepasst: Eine Schulbushaltestelle auf der Straßenseite der Schule bleibt erhalten. Gleichzeitig können auf der gegenüberliegenden Seite deutlich mehr Parkplätze gesichert werden. Im Mittelpunkt steht für uns aber vor allem eines: mehr Sicherheit für die Schüler sowie für alle Fußgänger vor Ort. Eine gute Lösung, die zeigt, dass sich Sicherheit, Schulbusverkehr und die Interessen der Anwohner sinnvoll miteinander verbinden lassen.

In der Bezirksvertretung Süd standen erneut wichtige Themen für den Stadtbezirk auf der Tagesordnung: die Weiterentwicklung von Spielplätzen, die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zum Radverkehr auf der Berliner Straße sowie die geplanten Radschnellverbindungen durch den Süden. Für uns als CDU ist entscheidend, bei diesen Vorhaben praktikable Lösungen zu erreichen, die unterschiedliche Interessen berücksichtigen und den Stadtbezirk sinnvoll weiterentwickeln. Darüber hinaus wurden drei Anträge für den Bereich Hockstein/Klusenstraße eingebracht, um insbesondere rund um Schule und den Kindergarten die Verkehrssicherheit zu verbessern.
