Örtliche Politik erhält keine Einladung zum Neujahrskonzert

Philipp Braun • 28. Januar 2022

Oberbürgermeister Felix Heinrichs und die Wertschätzung (?) des Ehrenamts

Fast einen Monat nach dem Neujahrskonzert im Theater Mönchengladbach hat die Veranstaltung hohe Wellen im Kulturausschuss geschlagen: Offenbar ist die komplette örtliche Politik von Stadtrat bis Bundestag nicht durch den Oberbürgermeister eingeladen worden. Die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion Vanessa Odermatt fragte im Kulturausschuss zu den Hintergründen und bekam zunächst von der Verwaltung und der Kulturausschussvorsitzenden Josephine Gauselmann nur ein Schulterzucken: Das sei alleinige und nicht abgestimmte Entscheidung des Oberbürgermeisters gewesen.

Die CDU mahnt nun eine Aufklärung der Hintergründe an: „Sicherlich musste das geschlossene Nichterscheinen bei den Musikern und dem Theater als grobe Missachtung der Arbeit und mangelnde Wertschätzung angekommen sein. Dies wurde uns bereits auch von Besuchern des Konzerts so gespiegelt. Dieser Eindruck sollte dringend durch den Oberbürgermeister korrigiert werden“, fordert Odermatt. Die Corona-Pandemie könne nicht der Grund sein, weil zahlreiche Plätze beim Konzert augenscheinlich noch frei geblieben seien. Selbstverständlich hätte man auch über Delegationen der einzelnen Fraktionen sprechen können, so Odermatt: „Solche Fragen konnten wir aber gar nicht klären – denn offenbar hat der Oberbürgermeister einfach entschieden, alleine auf der Bühne stehen zu wollen – und zwar ausdrücklich nicht aus parteipolitischen Hintergründen, sondern für die gesamte Politik außer seiner eigenen Person. Gerade als ehemaliges Ratsmitglied ist es schade, wenn das Fingerspitzengefühl und die Wertschätzung für die ehemaligen ehrenamtlichen Kolleginen und Kollegen schon nach einem Jahr im Amt offensichtlich nicht mehr vorhanden sind“, so Odermatt.

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22. Mai 2026
In der aktuellen Ratssitzung hat die CDU wichtige Themen für Mönchengladbach nach vorne gebracht und ihre Positionen klar vertreten. Zu zentralen Punkten haben wir kurze Videos erstellt, in denen wir die Inhalte verständlich einordnen und zeigen, worum es konkret ging. Die einzelnen Beiträge sind hier verlinkt und geben einen schnellen Überblick über unsere Arbeit im Rat. Problemimmobilien: https://www.instagram.com/reel/DYeMdhPIp0o/?igsh=MTZlaHpleGsydnJ2OQ== Weiterentwicklung der städtischen Gesellschaften: https://www.instagram.com/reel/DYiLNdLIZU0/?igsh=MWJrcXdyMDBseDdvaQ== Feststellung des Wahlergebnisses "Olympia" https://www.instagram.com/reel/DYnOYnbI-1t/?igsh=MWQyaXVqOWN5andhYg== Bildung eines Kreiswahlausschusses für die Landtagswahl 2027 https://www.instagram.com/reel/DYnOylTIFvZ/?igsh=MTZhemVtZDgxd2Jmaw== Zuwendungen für die Rollbrett Union e.V. https://www.instagram.com/reel/DYoeG92IHHJ/?igsh=MW9ic2VkNWE0cTg1Ng==  Verlässliche KITA-Strukturen sichern: https://www.instagram.com/reel/DYoebbFoRn9/?igsh=MTJjc21qc29oZDFpMQ== Strukturwandelförderung von der Webstuhlstraße zum Campusboulevard: https://www.instagram.com/reel/DYoemzVoQ3F/?igsh=dmMzeWRidTFuY3dj
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Zum bundesweiten Trikottag stehen die lokalen Sportvereine unserer Stadt im Mittelpunkt. Ihre Trikots zeigen, wie viel Teamgeist, Ehrenamt und Verbundenheit in Mönchengladbach steckt. Für das Video, klicken Sie auf folgenden Link: https://www.instagram.com/reel/DYRZlEloMMC/?igsh=am4wcGozYmNjOHB6
15. Mai 2026
Die Mehrheit von CDU und SPD wollen die neuen Möglichkeiten des sogenannten „BauTurbos“ für Mönchengladbach auf den Weg bringen. Ziel sei es, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und schneller neuen Wohnraum zu schaffen. Eine entsprechende Vorlage mit den Rahmenbedingungen wird in dem kommenden Ratszug beraten. „ Wir wollen, dass in Mönchengladbach schneller gebaut werden kann. Deshalb wollen wir die neuen Möglichkeiten jetzt konsequent auch vor Ort nutzen “, erklärt die baupolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Marion Gutsche. Durch die Anwendung der neuen Regelungen würde die Stadt zusätzliche Instrumente erhalten, um Wohnbauprojekte einfacher und schneller voranzubringen. Man sehe darin einen wichtigen Schritt, um auf die hohe Nachfrage nach Wohnraum zu reagieren. „ Der Wohnungsmarkt steht massiv unter Druck. Mit dem „Bau-Turbo“ schaffen wir neue Möglichkeiten, schneller zu bauen und dringend benötigten Wohnraum auf den Weg zu bringen. Dabei sind die vorhandenen städtischen Rahmenplanungen weiterhin zu berücksichtigen .“, so die baupolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Andrea Kozcelnik. CDU und SPD betonen zugleich, dass weiterhin sorgfältig geplant werde und die Interessen der Stadtteile berücksichtigt blieben. Gleichzeitig brauche es aber mehr Geschwindigkeit bei der Schaffung von Wohnraum und bei wichtigen Bauprojekten. „Mönchengladbach braucht pragmatische Lösungen. Mit dem „Bau-Turbo“ wollen wir die Chancen nutzen, die uns jetzt zur Verfügung stehen, um unsere Stadt weiterzuentwickeln“, betonen die beiden Sprecherinnen."
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