Katastrophales Zeugnis für OB Heinrichs

Philipp Braun • 28. April 2023

Mönchengladbacher Verwaltung Letzte im Behördenranking 2023

Erneut hat die Stadtverwaltung Mönchengladbach für ihre Arbeit schlechte Bewertungen erhalten. Im Behörden-Ranking 2023 des Verbraucherschutzvereins landete unsere Verwaltung auf dem letzten Platz der 40 untersuchten einwohnerreichsten Städte. Analysiert wurden rund 50.000 Bewertungen der Bürgerinnen und Bürger.

Nach den deutlichen Worten in der IHK-Standortanalyse und den schlechten Bewertungen in der Digitalisierungsstudie des Branchenverbands Bitkom ist dies wiederholt ein katastrophales Zeugnis für die Verwaltung. Nicht zu vergessen die öffentliche Kritik des Personalratsvorsitzenden der Stadtverwaltung über die Arbeitszustände für die Mitarbeiter sowie  Zeitungsberichte über Übergriffe und Polizeieinsätze im Ausländeramt.
 
"Für diese Probleme tragen der Oberbürgermeister und sein für Verwaltungsorganisation zuständiger Dezernent die Verantwortung. Die Bürger haben einen Anspruch darauf, dass die Probleme endlich angegangen werden und nicht länger versucht wird, sie in Fotoserien wegzulächeln“, fordert Martin Heinen, CDU-Sprecher im Ausschuss für Feuerwehr, öffentliche Ordnung und Katastrophenschutz. „Bei Platz 40 von 40 Städten ist das Halbzeitzeugnis des Oberbürgermeisters und der Ampel eindeutig: Note sechs.“ Mit Nachdruck müssten nun die Unterbringung und Ausstattung der Verwaltungsmitarbeiter vorangebracht und der digitale Bürgerservice gestärkt werden. Diese katastrophalen Zeugnisse in Serie dürfen nicht weiter ignoriert werden.
 
Zumindest Teile der Ampel scheinen die Probleme erkannt zu haben: Während der Oberbürgermeister bei einer IHK-Veranstaltung in Anlehnung an Kanzler Scholz vom „neuen Mönchengladbach-Tempo“ in der Verwaltung sprach, warf ihm der Geschäftsführer der Hego-Höfe Marcel Klotz, grüner Ratsherr und Sprecher in der Bezirksfraktion Süd, wenige Minuten später vor, wie lange Baugenehmigungen in der Verwaltung dauern. „Das Mönchengladbach-Tempo des Oberbürgermeisters ist offenbar für viele Bürger und Investoren eher Drohung als Versprechen, zumal der Oberbürgermeister zu einem klaren ‚Nein‘ zu möglichen Steuer- und Gebührenerhöhungen nicht in der Lage war“, so CDU Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Jochen Klenner.

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6. März 2026
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