Gewerbegebiet verhindern -

Philipp Braun • 6. Mai 2022

CDU unterstützt Landwirte in Jüchen und Sasserath

Die CDU-Ratsfraktion Mönchengladbach begrüßt die Gründung einer Initiative, die sich gegen das geplante Gewerbegebiet zwischen Jüchen und Sasserath einsetzt. Diese abweichende Meinung der Union zum gefassten Ratsbeschluss im Oktober 2021 begründet sich im Fehlen einer echten Strategie für das neue Gewerbegebiet. Im Jahr 2014 hatte man gemeinsam mit der SPD „MG+“ auf den Weg gebracht. Eine Stadtstrategie, die das Ziel hatte, die Bevölkerungsstruktur gezielt durch die Ansiedlung von Zukunftsunternehmen und modernen Arbeitsfeldern positiv zu entwickeln. Dieser Weg wird erkennbar von der Ampel-Kooperation im Rat nicht mehr fortgesetzt.

„Im Oktober 2021, als unsere Fraktion der Planung der Verwaltung zugestimmt hat, war die Gesamtsituation noch eine völlig andere als jetzt. Die Verwaltungsempfehlung war zu diesem Zeitpunkt schlüssig, mit einem neuen Gewerbegebiet qualifizierte Arbeitsplätze  schaffen zu wollen.“, sagt der Fraktionsvorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Hans-Peter Schlegelmilch. „Was uns zur Unterstützung der örtlichen Landwirte bewogen hat, ist, dass es seit Oktober 2021 weder Oberbürgermeister Felix Heinrichs noch SPD, Grünen oder FDP gelungen ist, eine Strategie oder Zielrichtung vorzulegen, die aufzeigt, welche Arbeitsplätze der Zukunft in diesem Bereich genau entwickelt werden sollen.“, so Schlegelmilch weiter.

Zusätzlich habe der russische Angriffskrieg auf die Ukraine den Blick auf die regionale landwirtschaftliche Versorgung bei vielen Bürgern geschärft. Daher unterstütze man die Haltung der Grundstückseigentümer, ihre Flächen nicht verkaufen zu wollen, um das Gewerbegebiet zu verhindern. Auch die CDU Odenkirchen unterstützt die Haltung der Landwirte ebenso wie die Ratskollegen und die Landtagsabgeordneten aus Mönchengladbach.

 „Bevor landwirtschaftliche Flächen vernichtet werden, sollte man nach Alternativen suchen. Gegebenenfalls lassen sich sogar Bestands- oder innerstädtische Flächen nutzen. Die Qualität muss zwingend im Vordergrund stehen, um das südliche Mönchengladbach und die Region wettbewerbsfähig zu halten.“, äußert die Vorsitzende der CDU Odenkirchen, Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber ihre Bedenken. „Wir lehnen die Änderung des Regionalplanes und die Ausweisung eines neuen Gewerbegebietes zwischen Jüchen und Sasserath ab“. „Immer knapper werdende hochwertige landwirtschaftliche Flächen dürfen hier nicht für Gewerbe versiegelt werden.“, schließt sich der zuständige Ratsherr für den Bezirk Sasserath, Michael Schmitz an.

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6. März 2026
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