Anfrage zur Energiekrise
Philipp Braun • 23. Februar 2023
Stadt hat noch kein Konzept für Landesmittel

Eine Anfrage der CDU zum Thema „Energiepreiskrise“
in der Ratssitzung am 15.02.2023 blieb mehr oder weniger ergebnislos. Mitte Dezember hatte die Landesregierung im Rahmen der „Armutskonferenz“ ein Hilfsprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro für soziale Einrichtungen angekündigt. Der Landtag hat die entsprechenden Mittel noch vor Weihnachten freigegeben! Mönchengladbach erhält eine Pauschale von rund 3 Millionen Euro (!), die vor Ort von betroffenen Einrichtungen bei der Stadt beantragt werden können. Die Mittel sollen die Folgen der Energiepreis-Krise abfedern.
Michael Schmitz, Sprecher der CDU im Sozialausschuss, wollte von Sozialdezernentin Dörte Schall wissen, wie die Stadt genau mit den Hilfen umgeht: „Uns ging es in unserer Anfrage darum sicherzustellen, wann können Verbände Anträge stellen, wann können Verbände mit welchen Summen rechnen? Die Antwort lautete: Das ist noch in der Prüfung. Es ist vor allen Dingen noch nicht klar, welches Konzept hier vorliegt. Werden die Verbände von der Stadt angesprochen? Müssen die Verbände an die Stadt herantreten? Ich hätte mir eine etwas tiefgründigere Antwort versprochen. Wir hoffen, dass diese zumindest im nächsten Sozialausschuss, der allerdings erst am neunten März tagt, von der Verwaltung dann erfolgen wird.“
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In der Bezirksvertretung West ging es um viele ganz konkrete Themen für unseren Stadtbezirk - von Mobilität und Verkehrssicherheit über Stadtentwicklung bis hin zu Spielplätzen und Jugendbeteiligung. Uns ist wichtig, die Entwicklungen aufmerksam zu begleiten, die Interessen des Westens einzubringen und bei den Themen vor Ort dran zu bleiben. Wenn Sie Fragen, Hinweise oder Anregungen haben: Sprechen Sie uns gerne an.

Mehr Sicherheit für die Brückenschule am Teilstandort Damm Die Schulwegsicherung am Gathersweg haben wir politisch angestoßen – jetzt konnten wir einen wichtigen nächsten Schritt erfolgreich durchsetzen. Die Planung der Verwaltung wurde auf unseren Vorschlag hin noch einmal sinnvoll angepasst: Eine Schulbushaltestelle auf der Straßenseite der Schule bleibt erhalten. Gleichzeitig können auf der gegenüberliegenden Seite deutlich mehr Parkplätze gesichert werden. Im Mittelpunkt steht für uns aber vor allem eines: mehr Sicherheit für die Schüler sowie für alle Fußgänger vor Ort. Eine gute Lösung, die zeigt, dass sich Sicherheit, Schulbusverkehr und die Interessen der Anwohner sinnvoll miteinander verbinden lassen.

In der Bezirksvertretung Süd standen erneut wichtige Themen für den Stadtbezirk auf der Tagesordnung: die Weiterentwicklung von Spielplätzen, die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zum Radverkehr auf der Berliner Straße sowie die geplanten Radschnellverbindungen durch den Süden. Für uns als CDU ist entscheidend, bei diesen Vorhaben praktikable Lösungen zu erreichen, die unterschiedliche Interessen berücksichtigen und den Stadtbezirk sinnvoll weiterentwickeln. Darüber hinaus wurden drei Anträge für den Bereich Hockstein/Klusenstraße eingebracht, um insbesondere rund um Schule und den Kindergarten die Verkehrssicherheit zu verbessern.
