CDU Mönchengladbach trauert um Alfred Bohnen
Fabian Eickstädt • 8. Januar 2020

Der langjährige Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Alfred Bohnen, ist am Sonntag im Alter von 85 Jahren gestorben. Seit dem 1. Januar 1969 engagierte sich Alfred Bohnen als Mitglied der Mönchengladbacher Christdemokraten im politischen Ehrenamt in einer Vielzahl von Funktionen. Von 1983 bis 1998 stand er der CDU-Fraktion als ihr Vorsitzender vor. In 25 Jahren leitete er als Mitglied des Mönchengladbacher Stadtrates zahlreiche Gremien und Ausschüsse, insbesondere den Finanzausschuss. „Die CDU Mönchengladbach trauert um einen leidenschaftlichen Kommunalpolitiker und eine bedeutende Persönlichkeit. Mit immensem Fleiß, großer Energie und Zielstrebigkeit hat Alfred Bohnen über Jahrzehnte seine Heimatstadt und unsere Partei entscheidend gestaltet. Auch als erfolgreicher Unternehmer prägten Weitsicht, Sachverstand und Beharrlichkeit sein Handeln. Zu seinen überdauernden Verdiensten zählen unter anderem die Mitarbeit an der kommunalen Gebietsreform im Jahr 1975, die Fusion der städtischen Energieversorger, die Sanierung Eickens und des Abteibergs sowie der Neubau des Museums. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen“, betont der CDU-Kreisparteivorsitzende Dr. Günter Krings. „Über fünfzehn Jahre hat Alfred Bohnen als ihr Vorsitzender die Geschicke der CDU-Fraktion geleitet. Mit seinem Detailwissen, seiner Durchsetzungsstärke und seinem Verhandlungstalent genoss Alfred Bohnen hohes Ansehen innerhalb der Fraktion und im Stadtrat. Über Parteigrenzen hinweg war Alfred Bohnen stets für seine Verlässlichkeit und Hilfsbereitschaft geschätzt und geachtet. Die CDU wird Alfred Bohnen ein ehrendes Andenken bewahren“, sagt der Vorsitzende der Mönchengladbacher CDU-Ratsfraktion, Dr. Hans Peter Schlegelmilch.
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In der aktuellen Ratssitzung hat die CDU wichtige Themen für Mönchengladbach nach vorne gebracht und ihre Positionen klar vertreten. Zu zentralen Punkten haben wir kurze Videos erstellt, in denen wir die Inhalte verständlich einordnen und zeigen, worum es konkret ging. Die einzelnen Beiträge sind hier verlinkt und geben einen schnellen Überblick über unsere Arbeit im Rat. Problemimmobilien: https://www.instagram.com/reel/DYeMdhPIp0o/?igsh=MTZlaHpleGsydnJ2OQ== Weiterentwicklung der städtischen Gesellschaften: https://www.instagram.com/reel/DYiLNdLIZU0/?igsh=MWJrcXdyMDBseDdvaQ== Feststellung des Wahlergebnisses "Olympia" https://www.instagram.com/reel/DYnOYnbI-1t/?igsh=MWQyaXVqOWN5andhYg== Bildung eines Kreiswahlausschusses für die Landtagswahl 2027 https://www.instagram.com/reel/DYnOylTIFvZ/?igsh=MTZhemVtZDgxd2Jmaw== Zuwendungen für die Rollbrett Union e.V. https://www.instagram.com/reel/DYoeG92IHHJ/?igsh=MW9ic2VkNWE0cTg1Ng== Verlässliche KITA-Strukturen sichern: https://www.instagram.com/reel/DYoebbFoRn9/?igsh=MTJjc21qc29oZDFpMQ== Strukturwandelförderung von der Webstuhlstraße zum Campusboulevard: https://www.instagram.com/reel/DYoemzVoQ3F/?igsh=dmMzeWRidTFuY3dj

Die Mehrheit von CDU und SPD wollen die neuen Möglichkeiten des sogenannten „BauTurbos“ für Mönchengladbach auf den Weg bringen. Ziel sei es, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und schneller neuen Wohnraum zu schaffen. Eine entsprechende Vorlage mit den Rahmenbedingungen wird in dem kommenden Ratszug beraten. „ Wir wollen, dass in Mönchengladbach schneller gebaut werden kann. Deshalb wollen wir die neuen Möglichkeiten jetzt konsequent auch vor Ort nutzen “, erklärt die baupolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Marion Gutsche. Durch die Anwendung der neuen Regelungen würde die Stadt zusätzliche Instrumente erhalten, um Wohnbauprojekte einfacher und schneller voranzubringen. Man sehe darin einen wichtigen Schritt, um auf die hohe Nachfrage nach Wohnraum zu reagieren. „ Der Wohnungsmarkt steht massiv unter Druck. Mit dem „Bau-Turbo“ schaffen wir neue Möglichkeiten, schneller zu bauen und dringend benötigten Wohnraum auf den Weg zu bringen. Dabei sind die vorhandenen städtischen Rahmenplanungen weiterhin zu berücksichtigen .“, so die baupolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Andrea Kozcelnik. CDU und SPD betonen zugleich, dass weiterhin sorgfältig geplant werde und die Interessen der Stadtteile berücksichtigt blieben. Gleichzeitig brauche es aber mehr Geschwindigkeit bei der Schaffung von Wohnraum und bei wichtigen Bauprojekten. „Mönchengladbach braucht pragmatische Lösungen. Mit dem „Bau-Turbo“ wollen wir die Chancen nutzen, die uns jetzt zur Verfügung stehen, um unsere Stadt weiterzuentwickeln“, betonen die beiden Sprecherinnen."

