Starke CDU-Präsenz bei Exkursion zum Tagebauumfeld Garzweiler

Fabian Eickstädt • 23. Mai 2019

Zahlreiche CDU-Vertreter folgten gestern der Einladung der Stadt zu einer gemeinsamen Exkursion des Umwelt- und Feuerwehrausschusses sowie des Beirates der Unteren Naturschutzbehörde zum Tagebauumfeld Garzweiler II. Auf der insgesamt 14 Stationen umfassenden Route besichtigten die Politiker in fünfeinhalb Stunden unter anderem den Tagebaurand, die Umsiedlungsgemeinden, Renaturierungs-, Schutz- und Feuchtgebiete sowie die neue Geschäftsstelle des Zweckverbandes Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler in Kuckum. „Im Namen aller Teilnehmenden gilt Dezernent Dr. Gregor Bonin sowie der Fachbereichsleiterin Umwelt, Barbara Weinthal, und ihrem Team ein großer Dank. Nach wie vor ist es für mich beeindruckend, über welche ausgewiesene und bundesweit anerkannte Fachkenntnis die Stadt im Bereich der Braunkohle verfügt“, erklärt der Vorsitzende des Umweltausschusses sowie der Verbandsversammlung des Zweckverbandes, Martin Heinen. Gerade der Anblick bereits größtenteils verlassener Häuser- und Straßenzüge, historischer Höfe und unberührter Natur sensibilisiere für die Tragweite der Strukturwandel-Debatte, so der CDU-Ratsherr: „Umso bedauerlicher ist es, wenn in unserer Stadt nun offenbar immer häufiger versucht wird, auch das Thema Braunkohle zur parteipolitischen oder persönlichen Profilierung zu nutzen. Aus gutem Grund pflegen wir bei diesem Thema in Mönchengladbach unabhängig von Mehrheiten und Kooperationen seit Jahrzehnten im Rat die Tradition der Einstimmigkeit, was uns in der Vertretung städtischer Interessen stets enorm geholfen hat. Gerade in der derzeitigen Gemengelage wäre es daher fatal, mit dieser Disziplin zu brechen und damit die Mönchengladbacher Stimme zu schwächen. Nicht mit dem Mund und der schnellen Titelzeile, sondern nur mit Qualität, einer geeinten politischen Stimme und in interkommunaler Zusammenarbeit wird es gelingen, die gravierenden Folgen des Braunkohleabbaus zu bewältigen und nachhaltige Zukunftsperspektiven für Mönchengladbach und die Region zu entwickeln. Dabei habe ich volles Vertrauen in die Arbeit der Verwaltung und des Zweckverbandes.“

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22. Mai 2026
In der aktuellen Ratssitzung hat die CDU wichtige Themen für Mönchengladbach nach vorne gebracht und ihre Positionen klar vertreten. Zu zentralen Punkten haben wir kurze Videos erstellt, in denen wir die Inhalte verständlich einordnen und zeigen, worum es konkret ging. Die einzelnen Beiträge sind hier verlinkt und geben einen schnellen Überblick über unsere Arbeit im Rat. Problemimmobilien: https://www.instagram.com/reel/DYeMdhPIp0o/?igsh=MTZlaHpleGsydnJ2OQ== Weiterentwicklung der städtischen Gesellschaften: https://www.instagram.com/reel/DYiLNdLIZU0/?igsh=MWJrcXdyMDBseDdvaQ== Feststellung des Wahlergebnisses "Olympia" https://www.instagram.com/reel/DYnOYnbI-1t/?igsh=MWQyaXVqOWN5andhYg== Bildung eines Kreiswahlausschusses für die Landtagswahl 2027 https://www.instagram.com/reel/DYnOylTIFvZ/?igsh=MTZhemVtZDgxd2Jmaw== Zuwendungen für die Rollbrett Union e.V. https://www.instagram.com/reel/DYoeG92IHHJ/?igsh=MW9ic2VkNWE0cTg1Ng==  Verlässliche KITA-Strukturen sichern: https://www.instagram.com/reel/DYoebbFoRn9/?igsh=MTJjc21qc29oZDFpMQ== Strukturwandelförderung von der Webstuhlstraße zum Campusboulevard: https://www.instagram.com/reel/DYoemzVoQ3F/?igsh=dmMzeWRidTFuY3dj
15. Mai 2026
Zum bundesweiten Trikottag stehen die lokalen Sportvereine unserer Stadt im Mittelpunkt. Ihre Trikots zeigen, wie viel Teamgeist, Ehrenamt und Verbundenheit in Mönchengladbach steckt. Für das Video, klicken Sie auf folgenden Link: https://www.instagram.com/reel/DYRZlEloMMC/?igsh=am4wcGozYmNjOHB6
15. Mai 2026
Die Mehrheit von CDU und SPD wollen die neuen Möglichkeiten des sogenannten „BauTurbos“ für Mönchengladbach auf den Weg bringen. Ziel sei es, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und schneller neuen Wohnraum zu schaffen. Eine entsprechende Vorlage mit den Rahmenbedingungen wird in dem kommenden Ratszug beraten. „ Wir wollen, dass in Mönchengladbach schneller gebaut werden kann. Deshalb wollen wir die neuen Möglichkeiten jetzt konsequent auch vor Ort nutzen “, erklärt die baupolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Marion Gutsche. Durch die Anwendung der neuen Regelungen würde die Stadt zusätzliche Instrumente erhalten, um Wohnbauprojekte einfacher und schneller voranzubringen. Man sehe darin einen wichtigen Schritt, um auf die hohe Nachfrage nach Wohnraum zu reagieren. „ Der Wohnungsmarkt steht massiv unter Druck. Mit dem „Bau-Turbo“ schaffen wir neue Möglichkeiten, schneller zu bauen und dringend benötigten Wohnraum auf den Weg zu bringen. Dabei sind die vorhandenen städtischen Rahmenplanungen weiterhin zu berücksichtigen .“, so die baupolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Andrea Kozcelnik. CDU und SPD betonen zugleich, dass weiterhin sorgfältig geplant werde und die Interessen der Stadtteile berücksichtigt blieben. Gleichzeitig brauche es aber mehr Geschwindigkeit bei der Schaffung von Wohnraum und bei wichtigen Bauprojekten. „Mönchengladbach braucht pragmatische Lösungen. Mit dem „Bau-Turbo“ wollen wir die Chancen nutzen, die uns jetzt zur Verfügung stehen, um unsere Stadt weiterzuentwickeln“, betonen die beiden Sprecherinnen."
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