Rathaus-Neubau: Siegerentwurf mit Mut, Klarheit und Qualität
Fabian Eickstädt • 6. November 2019
Acht Entwürfe schafften es in die letzte Runde des Preisgerichts: Jetzt steht der Siegerentwurf für den geplanten Rathaus-Neubau in Rheydt fest. „Er überzeugt insbesondere durch seine klare Formgebung, seine Offenheit, seine Funktionalität, seinen kreativen Mut und seine Qualität. Das Ergebnis des Wettbewerbs ist ein weiterer großer Meilenstein in Richtung Zukunft und für eine moderne Verwaltung in Mönchengladbach“, fasst Annette Bonin, planungspolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion und selbst Jury-Mitglied, die finalen Beratungen des mehrmonatigen Wettbewerbsverfahren zusammen.
Von den Fachrichterinnen und Fachrichtern, so die CDU-Politikerin, seien insbesondere die Realisierung des Cradle-to-Cradle-Prinzips, der nachhaltige Ansatz und die Schwerpunktsetzung bei gesunden Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung am höchsten bewertet worden. „Der markante gläserne Riegel, der die Kulisse am Rheydter Markt bewahrend zur Geltung bringt, stellt dabei keinen architektonischen Selbstzweck dar. Er soll gerade als offener Kontaktraum zwischen Verwaltung und Stadtgesellschaft dienen und mit vielfältigen Nutzungen und kreativen Ideen den Standort Rheydt zusätzlich stärken. So könnte er Servicezonen, Besprechungsräume oder ein Café für die Stadtbibliothek vorhalten. Als Ort der Begegnung soll er von den Bürgerinnen und Bürgern erobert werden.“ Die klare räumliche Struktur des Entwurfes eröffne insbesondere auch für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung konstruktive Spielräume. „Sie ist das Fundament aller weiteren Schritte und notwendige Voraussetzung für die dann folgenden Detailplanungen. Insofern steht der Entwurf nach wie vor für einen offenen Prozess, bei dem auch Fragen der bestmöglichen funktionellen Gliederung und Aufteilung noch beraten werden müssen.“
Der Vorsitzende der CDU-Bezirksfraktion Süd, Joachim Roeske, lobt die Entscheidung des Preisgerichts. „Alle vier prämierten Entwürfe, die sehr unterschiedliche Elemente der Stadtgestaltung aufzeigen, sehe ich als sehr gute Basis. Der Siegerentwurf ist streng in der Form, klar gegliedert und stellt den historischen Teil des Rathauses deutlich heraus“, unterstreicht Roeske. „Ich bin überzeugt, dass dieser Entwurf das Potential hat, unser Rathaus der Zukunft mg+ zu werden.“
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In der aktuellen Ratssitzung hat die CDU wichtige Themen für Mönchengladbach nach vorne gebracht und ihre Positionen klar vertreten. Zu zentralen Punkten haben wir kurze Videos erstellt, in denen wir die Inhalte verständlich einordnen und zeigen, worum es konkret ging. Die einzelnen Beiträge sind hier verlinkt und geben einen schnellen Überblick über unsere Arbeit im Rat. Problemimmobilien: https://www.instagram.com/reel/DYeMdhPIp0o/?igsh=MTZlaHpleGsydnJ2OQ== Weiterentwicklung der städtischen Gesellschaften: https://www.instagram.com/reel/DYiLNdLIZU0/?igsh=MWJrcXdyMDBseDdvaQ== Feststellung des Wahlergebnisses "Olympia" https://www.instagram.com/reel/DYnOYnbI-1t/?igsh=MWQyaXVqOWN5andhYg== Bildung eines Kreiswahlausschusses für die Landtagswahl 2027 https://www.instagram.com/reel/DYnOylTIFvZ/?igsh=MTZhemVtZDgxd2Jmaw== Zuwendungen für die Rollbrett Union e.V. https://www.instagram.com/reel/DYoeG92IHHJ/?igsh=MW9ic2VkNWE0cTg1Ng== Verlässliche KITA-Strukturen sichern: https://www.instagram.com/reel/DYoebbFoRn9/?igsh=MTJjc21qc29oZDFpMQ== Strukturwandelförderung von der Webstuhlstraße zum Campusboulevard: https://www.instagram.com/reel/DYoemzVoQ3F/?igsh=dmMzeWRidTFuY3dj

Die Mehrheit von CDU und SPD wollen die neuen Möglichkeiten des sogenannten „BauTurbos“ für Mönchengladbach auf den Weg bringen. Ziel sei es, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und schneller neuen Wohnraum zu schaffen. Eine entsprechende Vorlage mit den Rahmenbedingungen wird in dem kommenden Ratszug beraten. „ Wir wollen, dass in Mönchengladbach schneller gebaut werden kann. Deshalb wollen wir die neuen Möglichkeiten jetzt konsequent auch vor Ort nutzen “, erklärt die baupolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Marion Gutsche. Durch die Anwendung der neuen Regelungen würde die Stadt zusätzliche Instrumente erhalten, um Wohnbauprojekte einfacher und schneller voranzubringen. Man sehe darin einen wichtigen Schritt, um auf die hohe Nachfrage nach Wohnraum zu reagieren. „ Der Wohnungsmarkt steht massiv unter Druck. Mit dem „Bau-Turbo“ schaffen wir neue Möglichkeiten, schneller zu bauen und dringend benötigten Wohnraum auf den Weg zu bringen. Dabei sind die vorhandenen städtischen Rahmenplanungen weiterhin zu berücksichtigen .“, so die baupolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Andrea Kozcelnik. CDU und SPD betonen zugleich, dass weiterhin sorgfältig geplant werde und die Interessen der Stadtteile berücksichtigt blieben. Gleichzeitig brauche es aber mehr Geschwindigkeit bei der Schaffung von Wohnraum und bei wichtigen Bauprojekten. „Mönchengladbach braucht pragmatische Lösungen. Mit dem „Bau-Turbo“ wollen wir die Chancen nutzen, die uns jetzt zur Verfügung stehen, um unsere Stadt weiterzuentwickeln“, betonen die beiden Sprecherinnen."

