Mönchengladbachs Wohnungsmarkt gerät unter Druck
Philipp Braun • 31. Januar 2023
Oberbürgermeister weckt zu hohe Erwartungen

Nur Ideen, aber keinen Plan. Diesen Eindruck vermittelten SPD, Grüne und FDP, sowie Oberbürgermeister Felix Heinrichs beim Thema „Wohnungsbau“ in der letzten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses. Es wurde sehr deutlich, dass die SPD ihr unrealistisches Wahlversprechen von 500 neuen Sozialwohnungen nicht halten können wird. Ein Anhaltspunkt dafür ist die Aussage der städtischen Wohnbaugesellschaft, die für die nächsten beiden Jahre bereits Bauvorhaben geplant hat, sich aber trotzdem nicht sicher ist, ob diese umgesetzt werden können. Denn trotz Förderkrediten bleiben diese Projekte nach aktuellem Stand unwirtschaftlich.
„Die angebliche neue Wohnungsbaufinanzierung von 5 Millionen Euro für vier Jahre im städtischen Haushalt ist eigentlich der übliche Zuschuss zur Wohnungsmodernisierung von der Stadt an die Wohnbau. Es haben nach Aussage der Spitzen der Wohnbau Mönchengladbach noch keine konkreten Verhandlungen über die Verwendungen dieser Gelder stattgefunden, geschweige denn, dass konkrete Zahlen für neue Wohnungen festgesetzt wurden. Nach Aussage im Planungsausschuss könnten das im Höchstfall zusätzlich 25 (!) Wohnungen bis 2026 sein.“, sagt CDU-Ratsfrau Annette Bonin, Sprecherin im Planungs- und Bauausschuss.
In einer Pressemitteilung der Stadt und des Oberbürgermeisters wurde ein wesentlich positiveres Bild vermittelt, welches viel zu hohe Erwartungen in der Öffentlichkeit weckt. Das darin gefeierte „Mönchengladbacher Baulandmodell“ existiert bisher nur als eine Ideensammlung, welche nicht neu ist und wieder einmal geprüft werden soll.
„In den nächsten Jahren werden immer mehr Sozialwohnungen in Mönchengladbach aus der Mietpreisbindung fallen, Neubaumieten werden weiter steigen. Deswegen braucht es jetzt eine handfeste Strategie des Oberbürgermeisters für den Wohnungsmarkt und keine unverbindliche Ideensammlung.“
„Die angebliche neue Wohnungsbaufinanzierung von 5 Millionen Euro für vier Jahre im städtischen Haushalt ist eigentlich der übliche Zuschuss zur Wohnungsmodernisierung von der Stadt an die Wohnbau. Es haben nach Aussage der Spitzen der Wohnbau Mönchengladbach noch keine konkreten Verhandlungen über die Verwendungen dieser Gelder stattgefunden, geschweige denn, dass konkrete Zahlen für neue Wohnungen festgesetzt wurden. Nach Aussage im Planungsausschuss könnten das im Höchstfall zusätzlich 25 (!) Wohnungen bis 2026 sein.“, sagt CDU-Ratsfrau Annette Bonin, Sprecherin im Planungs- und Bauausschuss.
In einer Pressemitteilung der Stadt und des Oberbürgermeisters wurde ein wesentlich positiveres Bild vermittelt, welches viel zu hohe Erwartungen in der Öffentlichkeit weckt. Das darin gefeierte „Mönchengladbacher Baulandmodell“ existiert bisher nur als eine Ideensammlung, welche nicht neu ist und wieder einmal geprüft werden soll.
„Die Reaktion der Ampel auf unsere Kritik ist klar. Schuldzuweisungen an das Land NRW wegen angeblich zu hohen Anforderungen bei Fördervorhaben. Schuldzuweisungen an die Stadt wegen zu langsamen Baugenehmigungen. Ignoriert wird dabei die Verteuerung im Bau durch die neuen Bundesklimagesetze.“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Hans-Peter Schlegelmilch.
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