Keine Fristverlängerung für Bürgerbegehren
Philipp Braun • 17. Dezember 2021
Corona-Infektionslage in Mönchengladbach für SPD, Grüne und FDP "unproblematisch"

SPD, Grüne und FDP haben den Antrag des „Bündnisses für Schulvielfalt“ auf eine längere Frist zur Unterschriftensammlung ihres Bürgerbegehrens abgelehnt! Aufgrund der Erschwernisse im öffentlichen Leben durch die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie hatte das Bündnis beim Rat der Stadt Mönchengladbach mehr Zeit zur Sammlung erbeten.
„Die Äußerungen der Verwaltung zur aktuellen Corona-Situation sind nicht nur ein Schlag ins Gesicht der Initiatoren des Bürgerbegehrens. Auch Karnevalisten, Einzelhändler, Gastronomen oder Fans von Borussia Mönchengladbach werden die aktuelle Infektionslage und die damit verbundenen Kontaktbeschränkungen und Regeln alles andere als normal empfinden. Wenn sich die Verwaltung hier auf den Standpunkt zurückzieht, man könne eine Fristverlängerung nicht gewähren, weil keine pandemische Lage durch Land und Bund festgestellt sei, ist das ziemlich weit weg von der Lebensrealität der gesamten Bevölkerung.“, sagt der Fraktionsvorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Hans-Peter Schlegelmilch.
Nur einen Tag vor der Ratsitzung in Mönchengladbach hatten Karnevalisten zusammen mit dem Land entschieden, den Sitzungskarneval abzusagen. Auch der Veilchendienstagszug in Mönchengladbach wurde wegen der Corona-Pandemie abgesagt.
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In der aktuellen Ratssitzung hat die CDU wichtige Themen für Mönchengladbach nach vorne gebracht und ihre Positionen klar vertreten. Zu zentralen Punkten haben wir kurze Videos erstellt, in denen wir die Inhalte verständlich einordnen und zeigen, worum es konkret ging. Die einzelnen Beiträge sind hier verlinkt und geben einen schnellen Überblick über unsere Arbeit im Rat. Problemimmobilien: https://www.instagram.com/reel/DYeMdhPIp0o/?igsh=MTZlaHpleGsydnJ2OQ== Weiterentwicklung der städtischen Gesellschaften: https://www.instagram.com/reel/DYiLNdLIZU0/?igsh=MWJrcXdyMDBseDdvaQ== Feststellung des Wahlergebnisses "Olympia" https://www.instagram.com/reel/DYnOYnbI-1t/?igsh=MWQyaXVqOWN5andhYg== Bildung eines Kreiswahlausschusses für die Landtagswahl 2027 https://www.instagram.com/reel/DYnOylTIFvZ/?igsh=MTZhemVtZDgxd2Jmaw== Zuwendungen für die Rollbrett Union e.V. https://www.instagram.com/reel/DYoeG92IHHJ/?igsh=MW9ic2VkNWE0cTg1Ng== Verlässliche KITA-Strukturen sichern: https://www.instagram.com/reel/DYoebbFoRn9/?igsh=MTJjc21qc29oZDFpMQ== Strukturwandelförderung von der Webstuhlstraße zum Campusboulevard: https://www.instagram.com/reel/DYoemzVoQ3F/?igsh=dmMzeWRidTFuY3dj

Die Mehrheit von CDU und SPD wollen die neuen Möglichkeiten des sogenannten „BauTurbos“ für Mönchengladbach auf den Weg bringen. Ziel sei es, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und schneller neuen Wohnraum zu schaffen. Eine entsprechende Vorlage mit den Rahmenbedingungen wird in dem kommenden Ratszug beraten. „ Wir wollen, dass in Mönchengladbach schneller gebaut werden kann. Deshalb wollen wir die neuen Möglichkeiten jetzt konsequent auch vor Ort nutzen “, erklärt die baupolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Marion Gutsche. Durch die Anwendung der neuen Regelungen würde die Stadt zusätzliche Instrumente erhalten, um Wohnbauprojekte einfacher und schneller voranzubringen. Man sehe darin einen wichtigen Schritt, um auf die hohe Nachfrage nach Wohnraum zu reagieren. „ Der Wohnungsmarkt steht massiv unter Druck. Mit dem „Bau-Turbo“ schaffen wir neue Möglichkeiten, schneller zu bauen und dringend benötigten Wohnraum auf den Weg zu bringen. Dabei sind die vorhandenen städtischen Rahmenplanungen weiterhin zu berücksichtigen .“, so die baupolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Andrea Kozcelnik. CDU und SPD betonen zugleich, dass weiterhin sorgfältig geplant werde und die Interessen der Stadtteile berücksichtigt blieben. Gleichzeitig brauche es aber mehr Geschwindigkeit bei der Schaffung von Wohnraum und bei wichtigen Bauprojekten. „Mönchengladbach braucht pragmatische Lösungen. Mit dem „Bau-Turbo“ wollen wir die Chancen nutzen, die uns jetzt zur Verfügung stehen, um unsere Stadt weiterzuentwickeln“, betonen die beiden Sprecherinnen."

