Investition in Bildung- Chancen für alle
Philipp Braun • 27. Januar 2021
CDU fordert zukunftsorientierte Schulpolitik und
neue Digital-Schule

Im Rahmen der Haushaltsberatungen fordert die CDU-Ratsfraktion mit einem Antrag, die Bildungspolitik in Mönchengladbach neu zu denken. Strukturwandel, MINT-Lücke und voranschreitende Digitalisierung müssen zu einem Umdenken der Schul- und Bildungsorganisation der kommunalen Schulträger führen. Schulen sollen darauf ausgerichtet werden, den Digital Mindset, Mut und Veränderungsbereitschaft junger Menschen zu fördern. Langfristig soll dies zum Aufbau einer neuen Schule in Mönchengladbach mit einem MINT-Schwerpunkt führen, deren Pädagogik auf die Ansprüche von heute maßgeschneidert ist, und ein Modellprojekt für das ganze Land sein könnte. Die Finanzierung soll über Fördermittel aus den Töpfen des Braunkohle-Strukturwandels sowie über freiwerdende Mittel im Haushalt erfolgen.
„Der Fachkräftemangel ist mit das größte Problem der lokalen Betriebe und Unternehmen. Schon jetzt werden viel zu wenige junge Menschen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik in Mönchengladbach gefördert und ausgebildet (MINT-Lücke). Um die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Wirtschaft zu stärken und vor allem unseren jungen Menschen eine gute Zukunft zu ermöglichen, muss die schulische Ausbildung auf das Leben und die Berufswelt in 10-15 Jahren ausgerichtet sein und nicht auf eine Arbeitswelt, die es bis dahin nicht mehr gibt.“, sagt die Vorsitzende des Schul- und Bildungsausschusses, CDU-Ratsfrau Petra Heinen- Dauber.
Der neue Weg in der Bildungspolitik würde auf die schon vorhandenen digitalen Pilotschulen und Schulverbände aufbauen.
Alle Beiträge

In der aktuellen Ratssitzung hat die CDU wichtige Themen für Mönchengladbach nach vorne gebracht und ihre Positionen klar vertreten. Zu zentralen Punkten haben wir kurze Videos erstellt, in denen wir die Inhalte verständlich einordnen und zeigen, worum es konkret ging. Die einzelnen Beiträge sind hier verlinkt und geben einen schnellen Überblick über unsere Arbeit im Rat. Problemimmobilien: https://www.instagram.com/reel/DYeMdhPIp0o/?igsh=MTZlaHpleGsydnJ2OQ== Weiterentwicklung der städtischen Gesellschaften: https://www.instagram.com/reel/DYiLNdLIZU0/?igsh=MWJrcXdyMDBseDdvaQ== Feststellung des Wahlergebnisses "Olympia" https://www.instagram.com/reel/DYnOYnbI-1t/?igsh=MWQyaXVqOWN5andhYg== Bildung eines Kreiswahlausschusses für die Landtagswahl 2027 https://www.instagram.com/reel/DYnOylTIFvZ/?igsh=MTZhemVtZDgxd2Jmaw== Zuwendungen für die Rollbrett Union e.V. https://www.instagram.com/reel/DYoeG92IHHJ/?igsh=MW9ic2VkNWE0cTg1Ng== Verlässliche KITA-Strukturen sichern: https://www.instagram.com/reel/DYoebbFoRn9/?igsh=MTJjc21qc29oZDFpMQ== Strukturwandelförderung von der Webstuhlstraße zum Campusboulevard: https://www.instagram.com/reel/DYoemzVoQ3F/?igsh=dmMzeWRidTFuY3dj

Die Mehrheit von CDU und SPD wollen die neuen Möglichkeiten des sogenannten „BauTurbos“ für Mönchengladbach auf den Weg bringen. Ziel sei es, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und schneller neuen Wohnraum zu schaffen. Eine entsprechende Vorlage mit den Rahmenbedingungen wird in dem kommenden Ratszug beraten. „ Wir wollen, dass in Mönchengladbach schneller gebaut werden kann. Deshalb wollen wir die neuen Möglichkeiten jetzt konsequent auch vor Ort nutzen “, erklärt die baupolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Marion Gutsche. Durch die Anwendung der neuen Regelungen würde die Stadt zusätzliche Instrumente erhalten, um Wohnbauprojekte einfacher und schneller voranzubringen. Man sehe darin einen wichtigen Schritt, um auf die hohe Nachfrage nach Wohnraum zu reagieren. „ Der Wohnungsmarkt steht massiv unter Druck. Mit dem „Bau-Turbo“ schaffen wir neue Möglichkeiten, schneller zu bauen und dringend benötigten Wohnraum auf den Weg zu bringen. Dabei sind die vorhandenen städtischen Rahmenplanungen weiterhin zu berücksichtigen .“, so die baupolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Andrea Kozcelnik. CDU und SPD betonen zugleich, dass weiterhin sorgfältig geplant werde und die Interessen der Stadtteile berücksichtigt blieben. Gleichzeitig brauche es aber mehr Geschwindigkeit bei der Schaffung von Wohnraum und bei wichtigen Bauprojekten. „Mönchengladbach braucht pragmatische Lösungen. Mit dem „Bau-Turbo“ wollen wir die Chancen nutzen, die uns jetzt zur Verfügung stehen, um unsere Stadt weiterzuentwickeln“, betonen die beiden Sprecherinnen."

