Hauptausschuss: Kritische Anmerkungen der CDU
Philipp Braun • 9. Februar 2023
Nachhaltigkeitsstrategie des Oberbürgermeisters ist nur ein Statusbericht

Im Hauptausschuss hat die CDU einige kritische Anmerkungen zur Ausweitung des Rats-TV auf Facebook und YouTube eingebracht. Grundsätzlich sieht die CDU-Fraktion, es sehr positiv weitere Möglichkeiten zu finden, die Öffentlichkeit über die Arbeit des Rates zu informieren. Dabei ist jedoch sicherzustellen, dass ein ordentlicher Umgang im demokratischen Dialog auf den sozialen Netzwerken gewährleistet wird. Zudem ist aus Sicht der CDU das Zuschauerverhalten zu evaluieren, um eine endgültige Entscheidung über die Veröffentlichung der Ratssitzungen treffen zu können. Diese Hinweise der CDU - Fraktion will die Verwaltung in ihrem Vorschlag aufnehmen und in der nächsten Ratssitzung zur Abstimmung stellen.
Ein weiteres wichtiges Thema war die Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Mönchengladbach. Nach Ansicht der der CDU ist die sogenannte Strategie von Oberbürgermeister Felix Heinrichs in diesem Bereich aktuell nur ein Statusbericht. So liegen genaue Daten zum „Modal Split“, also eine Verkehrsstatistik, welche das Transportaufkommen pro verschiedener Verkehrsmittel zeigt, noch gar nicht vor. „Die CDU-Ratsfraktion fordert eine echte Strategie, die messbar ist, also auch ein Strategiecontrolling enthält. Wenn genaue Verkehrsdaten aus Mönchengladbach noch nicht vorliegen, aber schon damit begonnen wird Parkplätze zu streichen, dann ergibt das aus unserer Sicht keinen Sinn. Dies werden wir auch in der Ratssitzung kommende Woche noch einmal deutlich machen.“, sagt der Fraktionsvorsitzende der CDU, Hans Peter Schlegelmilch.
Alle Beiträge

In der aktuellen Ratssitzung hat die CDU wichtige Themen für Mönchengladbach nach vorne gebracht und ihre Positionen klar vertreten. Zu zentralen Punkten haben wir kurze Videos erstellt, in denen wir die Inhalte verständlich einordnen und zeigen, worum es konkret ging. Die einzelnen Beiträge sind hier verlinkt und geben einen schnellen Überblick über unsere Arbeit im Rat. Problemimmobilien: https://www.instagram.com/reel/DYeMdhPIp0o/?igsh=MTZlaHpleGsydnJ2OQ== Weiterentwicklung der städtischen Gesellschaften: https://www.instagram.com/reel/DYiLNdLIZU0/?igsh=MWJrcXdyMDBseDdvaQ== Feststellung des Wahlergebnisses "Olympia" https://www.instagram.com/reel/DYnOYnbI-1t/?igsh=MWQyaXVqOWN5andhYg== Bildung eines Kreiswahlausschusses für die Landtagswahl 2027 https://www.instagram.com/reel/DYnOylTIFvZ/?igsh=MTZhemVtZDgxd2Jmaw== Zuwendungen für die Rollbrett Union e.V. https://www.instagram.com/reel/DYoeG92IHHJ/?igsh=MW9ic2VkNWE0cTg1Ng== Verlässliche KITA-Strukturen sichern: https://www.instagram.com/reel/DYoebbFoRn9/?igsh=MTJjc21qc29oZDFpMQ== Strukturwandelförderung von der Webstuhlstraße zum Campusboulevard: https://www.instagram.com/reel/DYoemzVoQ3F/?igsh=dmMzeWRidTFuY3dj

Die Mehrheit von CDU und SPD wollen die neuen Möglichkeiten des sogenannten „BauTurbos“ für Mönchengladbach auf den Weg bringen. Ziel sei es, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und schneller neuen Wohnraum zu schaffen. Eine entsprechende Vorlage mit den Rahmenbedingungen wird in dem kommenden Ratszug beraten. „ Wir wollen, dass in Mönchengladbach schneller gebaut werden kann. Deshalb wollen wir die neuen Möglichkeiten jetzt konsequent auch vor Ort nutzen “, erklärt die baupolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Marion Gutsche. Durch die Anwendung der neuen Regelungen würde die Stadt zusätzliche Instrumente erhalten, um Wohnbauprojekte einfacher und schneller voranzubringen. Man sehe darin einen wichtigen Schritt, um auf die hohe Nachfrage nach Wohnraum zu reagieren. „ Der Wohnungsmarkt steht massiv unter Druck. Mit dem „Bau-Turbo“ schaffen wir neue Möglichkeiten, schneller zu bauen und dringend benötigten Wohnraum auf den Weg zu bringen. Dabei sind die vorhandenen städtischen Rahmenplanungen weiterhin zu berücksichtigen .“, so die baupolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Andrea Kozcelnik. CDU und SPD betonen zugleich, dass weiterhin sorgfältig geplant werde und die Interessen der Stadtteile berücksichtigt blieben. Gleichzeitig brauche es aber mehr Geschwindigkeit bei der Schaffung von Wohnraum und bei wichtigen Bauprojekten. „Mönchengladbach braucht pragmatische Lösungen. Mit dem „Bau-Turbo“ wollen wir die Chancen nutzen, die uns jetzt zur Verfügung stehen, um unsere Stadt weiterzuentwickeln“, betonen die beiden Sprecherinnen."

