Frank Boss: Option der Videobeobachtung steht für Rheydt weiter im Raum
Fabian Eickstädt • 12. März 2020
Der Vorsitzende des Polizeibeirates und CDU-Oberbürgermeisterkandidat Frank Boss weist die Kritik von Bündnis 90/Die Grünen an einer möglichen Videobeobachtung des Rheydter Marktplatzes als haltlos zurück:
„Zu diesem Thema befinde ich mich mit dem Polizeipräsidenten seit Wochen im engen, vertrauensvollen und kontinuierlichen Austausch. Die Option der Videobeobachtung steht nach wie vor im Raum. Der Polizeipräsident hat sie für die Zukunft mit keinem Wort ausgeschlossen. Gleichzeitig habe ich volles Vertrauen in die Expertise des Polizeipräsidiums und die dortigen strategischen Überlegungen. Sollten präventive Maßnahmen in den kommenden Monaten allerdings keine Erfolge zeigen, ist die Videobeobachtung aus Sicht der CDU als Ultima Ratio alternativlos. Wer ihren seit Jahren nachweisbaren Erfolg in Frage stellt, hat den Kontakt zu den Tatsachen und Fakten verloren. Wer darüber hinaus stattdessen blumig von unspezifischen baulichen Maßnahmen zur Vermeidung von Angsträumen fabuliert, nimmt die akuten Sorgen und Ängste der Rheydter Bürger offenbar nicht ernst genug.“
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In der Bezirksvertretung Süd standen erneut wichtige Themen für den Stadtbezirk auf der Tagesordnung: die Weiterentwicklung von Spielplätzen, die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zum Radverkehr auf der Berliner Straße sowie die geplanten Radschnellverbindungen durch den Süden. Für uns als CDU ist entscheidend, bei diesen Vorhaben praktikable Lösungen zu erreichen, die unterschiedliche Interessen berücksichtigen und den Stadtbezirk sinnvoll weiterentwickeln. Darüber hinaus wurden drei Anträge für den Bereich Hockstein/Klusenstraße eingebracht, um insbesondere rund um Schule und den Kindergarten die Verkehrssicherheit zu verbessern.
