Einsatz lohnt sich: Bürgerbeteiligung zur Verkehrsführung auf der Berliner Straße startet

19. Juni 2026

Nach deutlichen Hinweisen aus der Bürgerschaft zum im vergangenen Jahr markierten Fahrradstreifen auf der Berliner Straße hatte der örtliche Ratsherr, Martin Heinen (CDU), über eine Anfrage an die Verwaltung die Überprüfung der neu installierten Verkehrsführung ins Rollen gebracht. Nun hat die Verwaltung kürzlich angekündigt, eine Bürgerbeteiligung durchzuführen, um die Situation vor Ort mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern zu besprechen.

Dabei geht es insbesondere um die Verkehrssicherheit, die Parksituation und den Verkehrsfluss auf der Berliner Straße. Nach Rückmeldungen aus dem Umfeld soll es seit der Markierung des Fahrradstreifens zu gefährlichen Situationen für Radfahrerinnen und Radfahrer gekommen sein. Zugleich gibt es Kritik an weggefallenen oder eingeschränkten Parkmöglichkeiten sowie am Rückstau im Straßenverkehr, verursacht durch die weg gefallenen Linksabbieger-Streifen. Besonders das Zusammenspiel von fließendem Verkehr, parkenden Fahrzeugen und dem Fahrradstreifen sorgt vor Ort für Gesprächsbedarf.


„Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich mit konkreten Hinweisen an uns gewandt. Es geht um gefährliche Situationen für Radfahrerinnen und Radfahrer, um fehlende Parkmöglichkeiten, um Rückstau und um die Frage, ob die Verkehrsführung an dieser Stelle im Alltag wirklich funktioniert. Es war aus unserer Sicht ein schwerer Fehler, dass vor der Installierung der neuen Verkehrsführung nicht der direkte Austausch zur Anliegerschaft gesucht wurde. Deshalb ist es nun umso richtiger, dass die Verwaltung dien entsprechende Bürgerbeteiligung nun nachholt und damit zeigt, dass die Hinweise aus der Bürgerschaft ernst genommen werden“, erklärt Martin Heinen.


Dr. Alexander Gutsche, CDU-Sprecher in der Bezirksvertretung Süd, ergänzt: „Ein Fahrradstreifen muss die Sicherheit erhöhen und darf nicht zu neuen Problemen führen. Wenn Bürgerinnen und Bürger von gefährlichen Situationen, Problemen bei den Parkmöglichkeiten und Rückstau berichten, müssen diese Hinweise sorgfältig geprüft werden. Verkehrsmaßnahmen müssen vor Ort funktionieren.“



Die CDU begrüßt die angekündigte Bürgerbeteiligung sowie die anschließende Evaluation und wird den weiteren Prozess aufmerksam begleiten.

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