CDU und SPD stärken Vereine und Ehrenamt im Süden Mönchengladbachs

19. Juni 2026

Mönchengladbach-Süd. Gute Nachrichten für viele Vereine, Initiativen und Einrichtungen im Stadtbezirk Süd: Die Bezirksvertretung Süd hat die erste Vergaberunde aus dem Bezirkshaushalt 2026 beschlossen. Insgesamt stehen dem Stadtbezirk Süd 100.000 Euro zur Verfügung. In der ersten Runde wurden 63.630 Euro bewilligt. Damit ist bewusst noch ein Teil des Budgets für eine zweite Vergaberunde verfügbar. 

Die Entscheidung war angesichts der Vielzahl der Anträge nicht leicht. Insgesamt lagen 29 Anträge mit einer beantragten Fördersumme von 167.493,44 Euro vor. Das zeigt, wie groß das Engagement der Vereine, Initiativen und Einrichtungen im Stadtbezirk ist.

„Wer durch die Stadtteile im Süden geht, sieht jeden Tag, was Vereine, Ehrenamtliche und engagierte Bürgerinnen und Bürger leisten. Dieses Engagement verdient Unterstützung. Mit der heutigen Mittelvergabe setzen wir genau dort an und schaffen gleichzeitig die Grundlage, um im weiteren Jahresverlauf weitere Projekte fördern zu können“, sagt Dr. Alexander Gutsche, Sprecher CDU BV SÜD.

Udo Hartings, Sprecher SPD BV Süd, betont: „Die Nachfrage nach Mitteln aus dem Bezirkshaushalt war enorm. Es zeigt, dass viele Menschen bereit sind, Verantwortung für ihren Stadtteil zu übernehmen. Diese Dynamik wollen wir unterstützen und deshalb bewusst auch Mittel für die zweite Vergaberunde vorhalten.“

CDU und SPD betonen, dass die Auswahl mit großer Sorgfalt getroffen wurde. Ziel war es, Projekte zu fördern, die einen konkreten Mehrwert für den Stadtbezirk schaffen.

Ein besonderer Dank gilt allen Antragstellerinnen und Antragstellern für ihre Initiative und ihr Engagement. Die Vielzahl der Anträge zeigt, wie groß die Bereitschaft im Stadtbezirk Süd ist, Verantwortung zu übernehmen und das Leben vor Ort aktiv mitzugestalten.


Geförderte Projekte im Überblick:

  • Bauverein Evangelische Hauptkirche Rheydt e.V.: Sanierung der Außenfassade des Nordturms der Evangelischen Hauptkirche Rheydt
  • Rehkitz & Wildtierrettung Mönchengladbach e.V.: Beschaffung einer Rettungsdrohne für den Wildtierschutz in Mönchengladbach
  • SpVg 05/07 Odenkirchen: Spielerunterstände
  • Bernd Paulußen: Fotografieren mit alten Boxkameras
  • Bethausverein Pongs: Pongser Bethaus im historischen Kontext des Stadtteils
  • SV 08 Rheydt e.V.: Anschaffung eines Aufsitzmähers
  • KG Ruet-Wiss Okerke: Inklusive Kostümsitzung
  • Förderverein Begegnungszentrum Hannes e.V.: Errichtung einer multifunktionalen Außenspielfläche für den Kinder- und Jugendtreff Dojoh im Begegnungszentrum Hannes
  • Förderverein Begegnungszentrum Hannes e.V.: Erneuerung des Bodenbelages im Café Hannes
  • Rheydter Citymanagement Interessengemeinschaft e.V.: Blumenampeln für Rheydt
  • St. Josef Bruderschaft Geistenbeck: Modernisierung Schießstand
  • Freundes- und Fördererkreis des Evangelischen Altenheims Odenkirchen e.V.: Tagesausflug für alle Bewohnerinnen und Bewohner des Evangelischen Altenheims Odenkirchen
  • CVJM Rheydt-Mitte e.V.: Erneuerung der Heizung und Stromerzeugung im Franz-Balke-Haus
  • Förderverein Schmölderpark e.V.: Sound of Schmölderpark
  • St. Margareten Bruderschaft Hockstein e.V.: Ersatzbeschaffung zur Erhaltung von Kulturgut
  • Rheydter Turnverein, Abteilung Bogensport: Teilerneuerung der Schießscheiben


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17. Juli 2026
Eigentlich wollte die CDU Fraktion in der Bezirksvertretung Süd die nach der ersten Förderrunde des Bezirkshaushalts verbliebenen 35.000 Euro mit einer zweiten Förderrunde an lokale Vereine weitergeben. Das ist aufgrund der Haushaltssperre leider nicht mehr möglich. Das ist besonders schade, denn die Vereine leisten jeden Tag Großartiges. Sie bringen Menschen zusammen, fördern Sport, Kultur und soziales Engagement und sind aus unseren Stadtteilen nicht wegzudenken. Gerade das Ehrenamt verdient unsere Unterstützung. Die Haushaltssperre ist notwendig, um die städtischen Finanzen wieder auf eine solide Grundlage zu stellen. Trotzdem bleibt es bedauerlich, dass ausgerechnet unsere Vereine die Auswirkungen jetzt so deutlich zu spüren bekommen. Die Fraktion hofft, dass man im nächsten Jahr wieder die Möglichkeit hat, die wichtige Arbeit über den Bezirkshaushalt zu unterstützen. Social-Media Video: https://www.instagram.com/reel/Da3ejltMKFp/?igsh=MW9rc2s3aGp2ZmYzdg==
3. Juli 2026
Spätestens seit einigen traurigen Ereignissen der näheren Vergangenheit wissen wir hinlänglich, dass Mitarbeitende der Stadt Mönchengladbach insbesondere im außendienstlichen Einsatz der Gefahr ausgesetzt sind, Opfer von gewalttätigen Angriffen zu werden. Im Fokus stehen hierbei naturgemäß die Mitarbeitenden des Kommunalen Ordnungs- und Servicedienstes (KOS), aber auch andere Einheiten im vornehmlich außendienstlichen Einsatz (z.B. die Verkehrsüberwachung). "Wer für unsere Stadt einsteht, der muss sich auch auf unsere Stadt verlassen können. Deshalb wollen wir Beschäftigte, die im Dienst Opfer von Gewalt werden, nicht mit den Folgen allein lassen", führt Dominic Gläser, Vorsitzender des Ausschusses für Öffentliche Ordnung, Feuerwehr und Katastrophenschutz (AFOK), aus. Kommt es zu einem tätlichen Angriff auf städtische Mitarbeitende, kommt auf die Täterin oder den Täter ein entsprechendes Strafverfahren zu. Im Anschluss daran haben die geschädigten Mitarbeitenden je nach Lage des Falls die Möglichkeit, zivilrechtlich Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche vor Gericht geltend zu machen. Problem dabei aus Sicht der Mitarbeitenden: Verfügt die verurteilte Person nicht über die finanziellen Ressourcen, bleiben die Forderungen uneinbringlich. „Das Landesbeamtengesetz sieht vor, dass das Land derartige Ansprüche sofort nach Gerichtsurteil an die Geschädigten auszahlt und die verurteilte Person dann monatliche Zahlungen an die Landeskasse leistet. Ersatzweise kann eine solche Regelung auch für Kommunalbeamte angewandt werden, nicht jedoch für Angestellte, was für die Mitarbeitenden in Mönchengladbach ein Problem ist, da ein Großteil der im Fokus stehenden Einheiten vorwiegend im Angestelltenverhältnis tätig ist“, so Gläser weiter. Genau diese Lücke wollen CDU und SPD nun schließen: „Ob jemand im Beamten- oder im Angestelltenverhältnis steht, darf künftig keine Rolle mehr spielen. Entscheidend ist, ob Beschäftigte im Dienst Opfer eines Angriffs geworden sind und daraus gerichtlich festgestellte Ansprüche entstanden sind. In solchen Fällen soll die Stadt bei uneinbringlichen Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüchen einstehen.“, so der Sprecher der SPD im AFOK, Tonda Löffler.  Für Martin Heinen, Sprecher der CDU im AFOK ist klar: „Am liebsten wäre es mir, die von uns nun eingebrachte Regelung kommt gar nicht erst zum Tragen. Wenn es aber zu tätlichen Angriffen auf unsere Mitarbeitenden kommt, hilft Geld alleine zwar bei Weitem nicht bei der Bewältigung. Dass Opfer aber 15, 20 oder mehr Jahre auf eine Begleichung von Ansprüchen warten müssen, entspricht nicht unserem Anspruch an Fürsorge, weshalb es gut ist, dass diese mitarbeitendenfreundliche Regelung nun auf den Weg gebracht wird“.
3. Juli 2026
Der Ausschuss für Planung, Bauen und Stadtentwicklung gibt grünes Licht für den „Bau-Turbo“. Damit sollen Genehmigungsverfahren vereinfacht und beschleunigt werden. Ziel ist ein weiterer Hebel zur Schaffung dringend benötigten Wohnraums. „Wir freuen uns sehr, dass der „Bau-Turbo“ nun auch in Mönchengladbach kommt. Wohnraum wird dringend benötigt und wir müssen alles dafür tun, damit gute Projekte schneller umgesetzt werden können. Mit dem Beschluss setzen wir ein klares Signal für einfachere Verfahren, mehr Tempo beim Bauen und für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung“, erklärt die baupolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Marion Gutsche. Von der Einführung des „Bau-Turbos“ profitieren insbesondere Investoren und Bauträger. Kürzere Genehmigungszeiten schaffen mehr Planungssicherheit, reduzieren Finanzierungskosten und erhöhen die Attraktivität Mönchengladbachs als Investitionsstandort für neue Wohnbauprojekte, erklären die CDU & SPD Stadtratsfraktionen. „Für Investoren und Bauträger zählen vor allem Verlässlichkeit und Geschwindigkeit. Wenn Genehmigungen schneller erteilt werden, können beispielsweise Mehrfamilienhäuser oder neue Wohnquartiere deutlich früher realisiert werden,“ meint Andrea Koczelnik, die baupolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion. „Besonders begrüßen wir, dass der „Bau-Turbo“ sowohl im Innenbereich als auch unter bestimmten Voraussetzungen im Außenbereich Anwendung finden kann. Dadurch eröffnen sich zusätzliche Möglichkeiten, Flächenpotenziale für die Stadtentwicklung zu nutzen“, so CDU-Ratsherr Manfred Langen.  Thomas Fegers (SPD), Vorsitzender des Ausschusses für Planung, Bauen und Stadtentwicklung meint dazu: „Wir sind überzeugt, dass der „Bau-Turbo“ den Wohnungsbau in Mönchengladbach, unter Beachtung städtischer Rahmenplanungen, nachhaltig stärken wird. Unsere Stadt soll für Investoren, Bauträger und zukünftige Bewohner gleichermaßen noch attraktiver werden.“
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