Bezirksvertretungen Nord, West und Ost

Philipp Braun • 30. Januar 2026

Wichtige Themen aus den Stadtbezirken

In den jüngsten Sitzungen der Bezirksvertretungen Nord, West und Ost wurden zentrale Projekte und Entwicklungen für die einzelnen Stadtteile beraten.

Bezirksvertretung Nord
Ein Schwerpunkt der Sitzung war die erstmalige Präsentation der Pläne für den neuen NEW-Busbetriebshof auf dem Gelände der ehemaligen Niederrheinkaserne. Die CDU-Bezirksfraktion zeigte sich sehr angetan von dem innovativen Gesamtkonzept: alternative Antriebsformen bis hin zu Wasserstoff, Dachbegrünung, Photovoltaik, ein Bereich für autonomes Fahren sowie hohe Förderquoten durch moderne Planungsansätze. Gleichzeitig eröffnet der Umzug neue städtebauliche Perspektiven für ein attraktives innerstädtisches Areal.
Ebenfalls beraten wurde die Erweiterung des mags-Geländes im Nordpark, die wichtige Entwicklungs- und Zukunftskapazitäten für eine leistungsfähige und bedarfsgerechte Abfallwirtschaft schafft und von der CDU ausdrücklich unterstützt wird.
Zum Abschluss der Sitzung wurde Markus Fondermann als neuer Bezirksstellenleiter vorgestellt. Die CDU dankte dem ausscheidenden Michael Klever für viele Jahre engagierter und vertrauensvoller Zusammenarbeit.

Bezirksvertretung West
Die Bezirksvertretung West ist mit ihrer ersten inhaltlichen Sitzung erfolgreich in die neue Arbeitsphase gestartet. Die politische Kooperation aus CDU und SPD hat die Sitzung gemeinsam vorbereitet und mit einem ersten Antrag auch inhaltliche Akzente gesetzt.
Der neue Bezirksbürgermeister Udo Gerards überzeugte bereits nach kurzer Zeit durch eine souveräne, sachliche und bürgernahe Zusammenarbeit mit Verwaltung, Bezirksvertretung und Bürgerschaft.
Inhaltlich befasste sich die Bezirksvertretung unter anderem mit Baumfällungen und Aufforstungsmaßnahmen, dem Stand der Bezirkssportanlage Rheindahlen, dem Zuwendungsstand 2025, dem Umsetzungsstand des DIHEK Wanlo, Maßnahmen zur Innenstadtqualität in Wickrath, dem Bibermanagement, der Verkehrssituation in Wickrathberg sowie Sperrflächen am Schulzentrum Rheindahlen.

Bezirksvertretung Ost
Auch die Sitzung der Bezirksvertretung Ost verlief reibungslos. Wichtigster Punkt war die Entwicklung des Hardterbroicher Marktes. Nach mehr als 14 Jahren zeichnet sich nun – wenn auch in veränderter Form – endlich der Baubeginn ab. Die CDU zeigt sich darüber sehr erfreut, da damit ein langjähriges Thema im Stadtteil einen entscheidenden Schritt vorankommt.
Darüber hinaus standen ein Bericht zur Grundwasserbelastung in Giesenkirchen sowie der jährliche Bericht zur Lage der Wälder auf der Tagesordnung. Die weiteren Punkte wurden routinemäßig im Rahmen des Tagesgeschäfts behandelt.

Für Fragen, Hinweise oder Anregungen stehen die Bezirksvertreterinnen und Bezirksvertreter der CDU in allen Stadtbezirken gerne zur Verfügung.

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17. Juli 2026
Eigentlich wollte die CDU Fraktion in der Bezirksvertretung Süd die nach der ersten Förderrunde des Bezirkshaushalts verbliebenen 35.000 Euro mit einer zweiten Förderrunde an lokale Vereine weitergeben. Das ist aufgrund der Haushaltssperre leider nicht mehr möglich. Das ist besonders schade, denn die Vereine leisten jeden Tag Großartiges. Sie bringen Menschen zusammen, fördern Sport, Kultur und soziales Engagement und sind aus unseren Stadtteilen nicht wegzudenken. Gerade das Ehrenamt verdient unsere Unterstützung. Die Haushaltssperre ist notwendig, um die städtischen Finanzen wieder auf eine solide Grundlage zu stellen. Trotzdem bleibt es bedauerlich, dass ausgerechnet unsere Vereine die Auswirkungen jetzt so deutlich zu spüren bekommen. Die Fraktion hofft, dass man im nächsten Jahr wieder die Möglichkeit hat, die wichtige Arbeit über den Bezirkshaushalt zu unterstützen. Social-Media Video: https://www.instagram.com/reel/Da3ejltMKFp/?igsh=MW9rc2s3aGp2ZmYzdg==
3. Juli 2026
Spätestens seit einigen traurigen Ereignissen der näheren Vergangenheit wissen wir hinlänglich, dass Mitarbeitende der Stadt Mönchengladbach insbesondere im außendienstlichen Einsatz der Gefahr ausgesetzt sind, Opfer von gewalttätigen Angriffen zu werden. Im Fokus stehen hierbei naturgemäß die Mitarbeitenden des Kommunalen Ordnungs- und Servicedienstes (KOS), aber auch andere Einheiten im vornehmlich außendienstlichen Einsatz (z.B. die Verkehrsüberwachung). "Wer für unsere Stadt einsteht, der muss sich auch auf unsere Stadt verlassen können. Deshalb wollen wir Beschäftigte, die im Dienst Opfer von Gewalt werden, nicht mit den Folgen allein lassen", führt Dominic Gläser, Vorsitzender des Ausschusses für Öffentliche Ordnung, Feuerwehr und Katastrophenschutz (AFOK), aus. Kommt es zu einem tätlichen Angriff auf städtische Mitarbeitende, kommt auf die Täterin oder den Täter ein entsprechendes Strafverfahren zu. Im Anschluss daran haben die geschädigten Mitarbeitenden je nach Lage des Falls die Möglichkeit, zivilrechtlich Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche vor Gericht geltend zu machen. Problem dabei aus Sicht der Mitarbeitenden: Verfügt die verurteilte Person nicht über die finanziellen Ressourcen, bleiben die Forderungen uneinbringlich. „Das Landesbeamtengesetz sieht vor, dass das Land derartige Ansprüche sofort nach Gerichtsurteil an die Geschädigten auszahlt und die verurteilte Person dann monatliche Zahlungen an die Landeskasse leistet. Ersatzweise kann eine solche Regelung auch für Kommunalbeamte angewandt werden, nicht jedoch für Angestellte, was für die Mitarbeitenden in Mönchengladbach ein Problem ist, da ein Großteil der im Fokus stehenden Einheiten vorwiegend im Angestelltenverhältnis tätig ist“, so Gläser weiter. Genau diese Lücke wollen CDU und SPD nun schließen: „Ob jemand im Beamten- oder im Angestelltenverhältnis steht, darf künftig keine Rolle mehr spielen. Entscheidend ist, ob Beschäftigte im Dienst Opfer eines Angriffs geworden sind und daraus gerichtlich festgestellte Ansprüche entstanden sind. In solchen Fällen soll die Stadt bei uneinbringlichen Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüchen einstehen.“, so der Sprecher der SPD im AFOK, Tonda Löffler.  Für Martin Heinen, Sprecher der CDU im AFOK ist klar: „Am liebsten wäre es mir, die von uns nun eingebrachte Regelung kommt gar nicht erst zum Tragen. Wenn es aber zu tätlichen Angriffen auf unsere Mitarbeitenden kommt, hilft Geld alleine zwar bei Weitem nicht bei der Bewältigung. Dass Opfer aber 15, 20 oder mehr Jahre auf eine Begleichung von Ansprüchen warten müssen, entspricht nicht unserem Anspruch an Fürsorge, weshalb es gut ist, dass diese mitarbeitendenfreundliche Regelung nun auf den Weg gebracht wird“.
3. Juli 2026
Der Ausschuss für Planung, Bauen und Stadtentwicklung gibt grünes Licht für den „Bau-Turbo“. Damit sollen Genehmigungsverfahren vereinfacht und beschleunigt werden. Ziel ist ein weiterer Hebel zur Schaffung dringend benötigten Wohnraums. „Wir freuen uns sehr, dass der „Bau-Turbo“ nun auch in Mönchengladbach kommt. Wohnraum wird dringend benötigt und wir müssen alles dafür tun, damit gute Projekte schneller umgesetzt werden können. Mit dem Beschluss setzen wir ein klares Signal für einfachere Verfahren, mehr Tempo beim Bauen und für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung“, erklärt die baupolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Marion Gutsche. Von der Einführung des „Bau-Turbos“ profitieren insbesondere Investoren und Bauträger. Kürzere Genehmigungszeiten schaffen mehr Planungssicherheit, reduzieren Finanzierungskosten und erhöhen die Attraktivität Mönchengladbachs als Investitionsstandort für neue Wohnbauprojekte, erklären die CDU & SPD Stadtratsfraktionen. „Für Investoren und Bauträger zählen vor allem Verlässlichkeit und Geschwindigkeit. Wenn Genehmigungen schneller erteilt werden, können beispielsweise Mehrfamilienhäuser oder neue Wohnquartiere deutlich früher realisiert werden,“ meint Andrea Koczelnik, die baupolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion. „Besonders begrüßen wir, dass der „Bau-Turbo“ sowohl im Innenbereich als auch unter bestimmten Voraussetzungen im Außenbereich Anwendung finden kann. Dadurch eröffnen sich zusätzliche Möglichkeiten, Flächenpotenziale für die Stadtentwicklung zu nutzen“, so CDU-Ratsherr Manfred Langen.  Thomas Fegers (SPD), Vorsitzender des Ausschusses für Planung, Bauen und Stadtentwicklung meint dazu: „Wir sind überzeugt, dass der „Bau-Turbo“ den Wohnungsbau in Mönchengladbach, unter Beachtung städtischer Rahmenplanungen, nachhaltig stärken wird. Unsere Stadt soll für Investoren, Bauträger und zukünftige Bewohner gleichermaßen noch attraktiver werden.“
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