Radwanderweg an der Niers soll ausgebaut werden
Fabian Eickstädt • 2. März 2020
Der Niers-Radwanderweg wird über seine gesamte Länge von 28 km im Stadtgebiet gerne von Spaziergängern, Freizeitsportlern und Radfahrern genutzt. Er ist sehr verkehrsarm und hat nur wenig Begegnungspunkte mit motorisiertem Verkehr. Allerdings kommt es auch zu Konfliktsituationen zwischen den jeweiligen Nutzern.
Annette Bonin, planungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: "Bei der Planung ist auch der Arbeitskreis Mobilität mit einzubinden. Um auch zügigerem Radverkehr eine geeignete unabhängige Streckenführung zur Verfügung stellen zu können, soll ebenfalls eine alternative Route für einen schnellen Radweg geprüft werden. Es scheint nicht sinnvoll, den landschaftlich angelegten Niers-Radwanderweg für elektrisch betriebene schnelle Fahrräder zur Verfügung zu stellen. Durch die Möglichkeiten der Förderung über das Förderprogramm "Rheinisches Braunkohlerevier" können hier ggf. Fördersummen eingeworben werden. Hier kann Radverkehr ein wichtiges Element für nachhaltige Mobilität und Entwicklung von Verkehrsinfrastruktur abbilden."
Andrea Koczelnik, SPD-Ratsfrau im Planungs- und Bauausschuss: "Ein qualitativ hochwertiger Ausbau könnte diese Attraktivität zum einen noch weiter steigern und auch Pendlern die Möglichkeit eröffnen, Wege zügig und sicher zurückzulegen. Zugleich kann eine alternative Route über asphaltierte Wege das Alltagsnetz für den Fahrradverkehr ergänzen. Daher ist besonders ein Anschluss an das "Grüne Band" und den Radschnellweg nach Krefeld wichtig sowie die Einbeziehung der Tagebaurandstraßen im Radwegeausbau. Das Trennende des Tagebaus soll auch für den Radverkehr durch sichere Routen aufgehoben werden."
Mit dem im Planungs- und Bauausschuss beschlossenen Antrag greifen CDU und SPD eine Anregung des ADFC Mönchengladbach auf. Ziel sind eine mögliche Verbesserung des Wegeuntergrunds für den Freizeitverkehr direkt entlang der Niers und zugleich die Wegeführung einer alternativen Route auf durchweg asphaltierten Wegen in Nähe des Niers-Radwanderweges für sportliche Nutzer.
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In der aktuellen Ratssitzung hat die CDU wichtige Themen für Mönchengladbach nach vorne gebracht und ihre Positionen klar vertreten. Zu zentralen Punkten haben wir kurze Videos erstellt, in denen wir die Inhalte verständlich einordnen und zeigen, worum es konkret ging. Die einzelnen Beiträge sind hier verlinkt und geben einen schnellen Überblick über unsere Arbeit im Rat. Problemimmobilien: https://www.instagram.com/reel/DYeMdhPIp0o/?igsh=MTZlaHpleGsydnJ2OQ== Weiterentwicklung der städtischen Gesellschaften: https://www.instagram.com/reel/DYiLNdLIZU0/?igsh=MWJrcXdyMDBseDdvaQ== Feststellung des Wahlergebnisses "Olympia" https://www.instagram.com/reel/DYnOYnbI-1t/?igsh=MWQyaXVqOWN5andhYg== Bildung eines Kreiswahlausschusses für die Landtagswahl 2027 https://www.instagram.com/reel/DYnOylTIFvZ/?igsh=MTZhemVtZDgxd2Jmaw== Zuwendungen für die Rollbrett Union e.V. https://www.instagram.com/reel/DYoeG92IHHJ/?igsh=MW9ic2VkNWE0cTg1Ng== Verlässliche KITA-Strukturen sichern: https://www.instagram.com/reel/DYoebbFoRn9/?igsh=MTJjc21qc29oZDFpMQ== Strukturwandelförderung von der Webstuhlstraße zum Campusboulevard: https://www.instagram.com/reel/DYoemzVoQ3F/?igsh=dmMzeWRidTFuY3dj

Die Mehrheit von CDU und SPD wollen die neuen Möglichkeiten des sogenannten „BauTurbos“ für Mönchengladbach auf den Weg bringen. Ziel sei es, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und schneller neuen Wohnraum zu schaffen. Eine entsprechende Vorlage mit den Rahmenbedingungen wird in dem kommenden Ratszug beraten. „ Wir wollen, dass in Mönchengladbach schneller gebaut werden kann. Deshalb wollen wir die neuen Möglichkeiten jetzt konsequent auch vor Ort nutzen “, erklärt die baupolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Marion Gutsche. Durch die Anwendung der neuen Regelungen würde die Stadt zusätzliche Instrumente erhalten, um Wohnbauprojekte einfacher und schneller voranzubringen. Man sehe darin einen wichtigen Schritt, um auf die hohe Nachfrage nach Wohnraum zu reagieren. „ Der Wohnungsmarkt steht massiv unter Druck. Mit dem „Bau-Turbo“ schaffen wir neue Möglichkeiten, schneller zu bauen und dringend benötigten Wohnraum auf den Weg zu bringen. Dabei sind die vorhandenen städtischen Rahmenplanungen weiterhin zu berücksichtigen .“, so die baupolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Andrea Kozcelnik. CDU und SPD betonen zugleich, dass weiterhin sorgfältig geplant werde und die Interessen der Stadtteile berücksichtigt blieben. Gleichzeitig brauche es aber mehr Geschwindigkeit bei der Schaffung von Wohnraum und bei wichtigen Bauprojekten. „Mönchengladbach braucht pragmatische Lösungen. Mit dem „Bau-Turbo“ wollen wir die Chancen nutzen, die uns jetzt zur Verfügung stehen, um unsere Stadt weiterzuentwickeln“, betonen die beiden Sprecherinnen."

