CDU-Fraktion: Neue Kooperationen stärken nachweislich Schullandschaft

Fabian Eickstädt • 26. Februar 2020
Der Schulverband Rheydt, der im Schuljahr 2017/2018 gestartet ist, wird derzeit im Rahmen eines Forschungsprojektes der Universität Duisburg-Essen wissenschaftlich evaluiert. Wesentliche Erkenntnisse der bisherigen Untersuchungen präsentierte die verantwortliche Professorin Sybille Stöbe-Blossey in einem ersten Bericht den Mitgliedern des Schulausschusses. Weiterhin schilderten die Schulleitungen der Kooperationsgemeinschaft dem Gremium ihre Erfahrungen aus der Praxis. Aus Sicht der CDU-Ratsfraktion bestätigten die Aussagen vollumfänglich die erfolgreiche Arbeit, Akzeptanz und Wirksamkeit der noch jungen Schulverbände.

„Wir haben uns als Stadt mit der innovativen Idee der Schulverbände nachweislich auf den richtigen Weg begeben“, fasst die Vorsitzende des Schulausschusses, Petra Heinen-Dauber, die Ergebnisse der Beratungen zusammen. „Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die Schulverbände erfolgreich dazu beitragen, die Durchlässigkeit zwischen den Schulformen zu erhöhen und jedem Kind ein passgenaues Bildungsangebot zu garantieren. Indem sie Hemmschwellen und bürokratische Barrieren abbauen, nehmen sie Eltern und Schülern gleichzeitig ihre Ängste und Sorgen vor einer vermeintlich falschen Wahlentscheidung zu Beginn der Schulkarriere. Sie ermöglichen damit einen bestmöglichen Abschluss und eine optimale Vorbereitung auf die spätere berufliche Zukunft.“

„Die Schulverbände helfen, die spezifischen Stärken und Schwächen der Schüler frühzeitig zu identifizieren und jedes Kind in enger Abstimmung mit den Eltern bedarfsgerecht zu fördern. Die Kooperationen ergänzen damit ganz wesentlich den bewährt hohen Standard des mehrgliedrigen Schulsystems. Dabei erhalten sie Profil und Qualität der jeweiligen Schulform. Insbesondere freue ich mich, dass die Schulverbände in Mönchengladbach als neuartige Form der Zusammenarbeit bereits in so kurzer Zeit mit Leben und Dynamik in die tägliche Praxis umgesetzt werden“, unterstreicht der schulpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Markus Spinnen.

Zum Hintergrund:
Insgesamt drei Schulverbände haben in den vergangenen Jahren im Stadtgebiet bereits ihre Arbeit aufgenommen. Diese integrative und intensivere Form der Zusammenarbeit zwischen den Schulformen des dreigliedrigen Schulsystems stellt ein Novum in der Mönchengladbacher Bildungslandschaft dar. Ziel der Schulverbände Rheydt (Gemeinschaftshauptschule Dohr, Realschule an der Niers, Hugo-Junkers-Gymnasium), Mönchengladbach Stadtmitte (Gemeinschaftshauptschule Heinrich-Lersch, Realschule Volksgarten, Gymnasium Geroweiher) und Mönchengladbach Süd (Gymnasium Odenkirchen, Realschule Wickrath, Hauptschule Kirschhecke) ist es insbesondere, die Durchlässigkeit zwischen den Schulformen zu erhöhen und auf diese Weise maßgeschneiderte und optimale Schullaufbahnen zu ermöglichen. Zu diesem Zweck stimmen die beteiligten Schulen unter anderem ihre Lehrpläne und Fachinhalte ab, organisieren gegenseitige Hospitationen der Lehrkräfte, gemeinsame Beratungsangebote für Eltern, zusätzliche Fördermaßnahmen zur Vorbereitung auf einen Schulformwechsel, Schulbesuchsmöglichkeiten auf Probe sowie Vertiefungskurse in ausgewählten Fächern für den Übergang in die gymnasiale Oberstufe.

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22. Mai 2026
In der aktuellen Ratssitzung hat die CDU wichtige Themen für Mönchengladbach nach vorne gebracht und ihre Positionen klar vertreten. Zu zentralen Punkten haben wir kurze Videos erstellt, in denen wir die Inhalte verständlich einordnen und zeigen, worum es konkret ging. Die einzelnen Beiträge sind hier verlinkt und geben einen schnellen Überblick über unsere Arbeit im Rat. Problemimmobilien: https://www.instagram.com/reel/DYeMdhPIp0o/?igsh=MTZlaHpleGsydnJ2OQ== Weiterentwicklung der städtischen Gesellschaften: https://www.instagram.com/reel/DYiLNdLIZU0/?igsh=MWJrcXdyMDBseDdvaQ== Feststellung des Wahlergebnisses "Olympia" https://www.instagram.com/reel/DYnOYnbI-1t/?igsh=MWQyaXVqOWN5andhYg== Bildung eines Kreiswahlausschusses für die Landtagswahl 2027 https://www.instagram.com/reel/DYnOylTIFvZ/?igsh=MTZhemVtZDgxd2Jmaw== Zuwendungen für die Rollbrett Union e.V. https://www.instagram.com/reel/DYoeG92IHHJ/?igsh=MW9ic2VkNWE0cTg1Ng==  Verlässliche KITA-Strukturen sichern: https://www.instagram.com/reel/DYoebbFoRn9/?igsh=MTJjc21qc29oZDFpMQ== Strukturwandelförderung von der Webstuhlstraße zum Campusboulevard: https://www.instagram.com/reel/DYoemzVoQ3F/?igsh=dmMzeWRidTFuY3dj
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Zum bundesweiten Trikottag stehen die lokalen Sportvereine unserer Stadt im Mittelpunkt. Ihre Trikots zeigen, wie viel Teamgeist, Ehrenamt und Verbundenheit in Mönchengladbach steckt. Für das Video, klicken Sie auf folgenden Link: https://www.instagram.com/reel/DYRZlEloMMC/?igsh=am4wcGozYmNjOHB6
15. Mai 2026
Die Mehrheit von CDU und SPD wollen die neuen Möglichkeiten des sogenannten „BauTurbos“ für Mönchengladbach auf den Weg bringen. Ziel sei es, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und schneller neuen Wohnraum zu schaffen. Eine entsprechende Vorlage mit den Rahmenbedingungen wird in dem kommenden Ratszug beraten. „ Wir wollen, dass in Mönchengladbach schneller gebaut werden kann. Deshalb wollen wir die neuen Möglichkeiten jetzt konsequent auch vor Ort nutzen “, erklärt die baupolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Marion Gutsche. Durch die Anwendung der neuen Regelungen würde die Stadt zusätzliche Instrumente erhalten, um Wohnbauprojekte einfacher und schneller voranzubringen. Man sehe darin einen wichtigen Schritt, um auf die hohe Nachfrage nach Wohnraum zu reagieren. „ Der Wohnungsmarkt steht massiv unter Druck. Mit dem „Bau-Turbo“ schaffen wir neue Möglichkeiten, schneller zu bauen und dringend benötigten Wohnraum auf den Weg zu bringen. Dabei sind die vorhandenen städtischen Rahmenplanungen weiterhin zu berücksichtigen .“, so die baupolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Andrea Kozcelnik. CDU und SPD betonen zugleich, dass weiterhin sorgfältig geplant werde und die Interessen der Stadtteile berücksichtigt blieben. Gleichzeitig brauche es aber mehr Geschwindigkeit bei der Schaffung von Wohnraum und bei wichtigen Bauprojekten. „Mönchengladbach braucht pragmatische Lösungen. Mit dem „Bau-Turbo“ wollen wir die Chancen nutzen, die uns jetzt zur Verfügung stehen, um unsere Stadt weiterzuentwickeln“, betonen die beiden Sprecherinnen."
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